Die Infrarotbehandlung - Ein Teilbereich der Wärmebehandlung
Was ist Infrarot?
Die Sonne ist eine gewaltige Energiequelle. Diese Energie wird mit Hilfe elektromagnetischer Strahlen zur Erde befördert. Von der Gesamtstrahlung, welche die Sonne aussendet, erreicht nur ein Teil die Erdoberfläche. Die Strahlung, die auf Meereshöhe die Erdoberfläche erreicht bezeichnet man als Globalstrahlung. Globalstrahlung umfasst ultraviolettes Licht (UV) über das sichtbare Licht bis hin zur Infrarotstrahlung (IR).
Die elektromagnetischen Wellen bei der Infrarotstrahlung sind andere als die bei der normal erzeugten Wärme der einfachen Sauna. Die Strahlung dringt unter die Haut ein und gibt ihre Energie an den Körper ab. Auch in der Medizin ist die Bestrahlung mit Infrarotlampen seit langer Zeit von großer Bedeutung. Die Infrarotwärme wirkt bei niedrigen Temperaturen von 30-60°Grad besonders herz- und kreislaufschonend.
Die gesunde, nicht sichtbare Wärmestrahlung der Sonne nennt man Infrarot. Auch der Mensch braucht diese Infrarotwärme um sich wohlzuführen. Die fühlbare innere Wärme fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Dadurch wird auch im Muskelgewebe eine Wärmesteigerung erreicht, so dass muskuläre Verspannungen positiv beeinfluss werden können.
Etwa 80% Lichtenergie wird erst in Wärme umgewandelt, wenn sie auf feste Körper trifft. Die bei Körperbehandlung entstehenden 45 Grad werden als angenehm und wohltuend empfunden. Sie schließen deshalb eine hohe körperliche Belastung, wie z.B. in der Sauna, weitgehend aus. Eine künstliche infrarote Bestrahlung ist der natürlichen Strahlungsquelle, der Sonne, nachempfunden.

